Neuer Flyer erklärt römischen Wachturm auf Vielbrunner Höhe

Der maßstabgetreue Nachbau eines Wachturms am Ortsrand von Vielbrunn steht dort, wo der Odenwaldlimes im Jahr 110 nach Christi den Gebirgszug als Teil des mächtigen Schutzwalls des Römischen Reiches durchtrennte. Was es mit der Rekonstruktion des Holzwachturms an der Turmstelle 10/15 im Einzelnen auf sich hat, erklärt nun ein ansprechend gestalteter Flyer „Römischer Wachturm Vielbrunn“, publiziert vom Heimat- und Touristikverein Vielbrunn. Den Text dazu hat maßgeblich der Vielbrunner Heimatforscher Norbert Allmann zusammengetragen.

Das touristische Kleinod am Rand der Landesstraße 3349, das gemeinsam vom SPD-Ortsverein und dem Heimat- und Touristikverein Vielbrunn betreut wird, kann regelmäßig samstags und sonntags zwischen 10 und 18 Uhr sowie während der Schulferien besichtigt werden. Einst waren solche Grenzstationen von sechs- bis achtköpfigen Wachmannschaften besetzt.

Der Flyer „Römischer Wachturm Vielbrunn“ ist in den gastronomischen Einrichtungen von Vielbrunn sowie in der Gästeinformation am Michelstädter Marktplatz (Telefon 06061-9794110) sowie im Turm selbst kostenlos erhältlich und kann hier heruntergeladen werden.